Am Ende der Welt beginnt meine Reise – Naturfotograf Jürgen Schneider berichtet von seiner Expedition in die Antarktis

Die eisige Wildnis, eine Welt aus Eis und Schnee, die nur von wenigen wagemutigen Entdeckern betreten wurde, war sein Ziel. „Am Südpol war ich nicht“, aber es haben nur noch 2.700 km gefehlt, lächelt er.

Der NABU Meerbachtal lädt Sie ein zu einem unvergesslichen Bilderabend am Freitag, den 22. März um 19:00 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus Zell.

Die Reise begann mit einem Flug von Frankfurt nach Buenos Aires und weiter nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Von dort aus setzte Schneider seine Expedition mit einem Schiff, das Eis bis zu einer Stärke von 80 cm brechen kann, fort, das ihn über drei Wochen zu einigen der entlegensten und faszinierendsten Orte unseres Planeten brachte. Die Route führte über die Falklandinseln, Südgeorgien und die Südlichen Orkneyinseln durch das Weddellmeer bis in die unberührte Schönheit der Antarktis und schließlich über die berüchtigte Drake-Passage zurück nach Ushuaia.

Besonders eindrucksvoll waren die Momente auf den Falklandinseln, in denen die Expeditionsteilnehmer von Königspinguinen und Seebären umgeben waren, während sie durch die Kolonien wanderten.

Auf Südgeorgien besuchte er eine Kolonie mit 120.000 Zügelpinguinen, und auf einem Bergkamm konnte er tolle Aufnahmen von fütternden Eselspinguinen machen.

Doch das eigentliche Highlight sind die Bilder einer Eiswelt, wie sie nur wenige Menschen zu Gesicht bekommen. Die schier endlose Weite des ewigen Eises, durchbrochen von spektakulären Gletschern und bizarren Eisformationen, lässt den Betrachter in eine fremde und faszinierende Welt eintauchen. Vor allem die Stille, drei Wochen kein Auto oder Flugzeug zu hören und nur die Rufe der Vögel und Robben zu genießen, war für ihn mit am beeindruckendsten.

Besonders waren die Begegnungen mit den Seeleoparden, den gefährlichsten Räubern der Antarktis, die Schneider hautnah erleben durfte. 15 bis 20 Meter lange Wale tauchten neben den Zodiacs auf und beim Abtauchen zeigten sie ihm die Schwanzflosse, die größer als das Boot war.

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Antarktis und lassen Sie sich von den beeindruckenden Bildern und Geschichten von Jürgen Schneider verzaubern. Er verspricht einen unvergesslichen Einblick in eine der letzten unberührten Regionen unseres Planeten.

Der Eintritt zu diesem Bilderabend ist wie immer frei, jedoch freut sich der NABU Meerbachtal über Spenden zur Unterstützung seiner Naturschutzprojekte.

 

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