Im Vorfeld der Kreistagswahl 2026 im Landkreis Bergstraße laden der NABU, der BUND, der Paritätische Wohlfahrtsverband sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund gemeinsam zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein. Ziel der Veranstaltung ist es, zentrale umwelt-, sozial- und gesellschaftspolitische Zukunftsfragen des Landkreises transparent und öffentlich zu diskutieren. Die Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, 11. Februar 2026, statt und richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Inhaltliche Grundlage der Veranstaltung bilden gemeinsam erarbeitete Wahlprüfsteine, die an die zur Kreistagswahl antretenden Parteien und Wählergruppen versandt wurden. Die bislang eingegangenen Antworten veröffentlichen wir auf dieser Seite in einer kompakten und vergleichbaren Übersicht. Ergänzend stellen wir die vollständigen Antworttexte im Wortlaut zur Verfügung.
Mit dieser Veröffentlichung möchten die beteiligten Verbände einen Beitrag zu Transparenz und sachlicher politischer Meinungsbildung leisten. Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit erhalten, sich frühzeitig und fundiert über die Positionen der Parteien und Wählergruppen zu informieren – insbesondere mit Blick auf Fragen des Natur- und Klimaschutzes, der sozialen Infrastruktur und der kommunalen Entwicklung im Landkreis Bergstraße.
Podiumsdiskussion zur Kreistagswahl 2026
Im Vorfeld der Kreistagswahl 2026 im Landkreis Bergstraße laden der NABU, der BUND,
der Paritätische Wohlfahrtsverband sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund gemeinsam
zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein. Die Veranstaltung findet am
Mittwoch, 11. Februar 2026, um 19:00 Uhr statt.
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Auf dieser Seite
- Eine Ampel-Übersicht mit einer kompakten Einordnung der Parteipositionen zu zentralen Umwelt- und Naturschutzfragen.
- Detaillierte Tabellen mit allen eingegangenen Antworten auf die Wahlprüfsteine von NABU und BUND.
- Vollständige Originaldokumente der Parteien zum Nachlesen im Wortlaut.
Die Ampel-Darstellung bietet eine komprimierte inhaltliche Einordnung.
Maßgeblich sind die vollständigen Antworttexte in den Tabellen weiter unten.
klar befürwortet
teilweise / eingeschränkt
ablehnend / nicht verbindlich
keine klare Position
Die folgenden Tabellen geben einen kompakten Überblick über die eingegangenen Antworten
der Parteien zu den Wahlprüfsteinen von NABU und BUND.
Sie dienen der Vergleichbarkeit – maßgeblich bleiben die vollständigen Antworttexte.
So ist eine Tabellenzelle aufgebaut:
• Markierung Ja / Nein / Teils, sofern im Original gesetzt
• zugehöriger Antworttext
Hinweise:
• keine Markierung → „— (keine Markierung)“
• kein Text → „keine Antwort“
Die Tabellen fassen die Antworten aus Gründen der Übersichtlichkeit zusammen
und ersetzen nicht die vollständigen Stellungnahmen.
Alle Antworten stehen am Ende dieser Seite zusätzlich im Original-Wortlaut
zur Verfügung.
↔️ Die Tabellen sind breiter als der Bildschirm.
👉 Bitte horizontal scrollen oder wischen, um alle Parteien zu sehen.
NABU – Fragen & Antworten
| Frage (Wortlaut) |
CDU |
SPD |
FDP |
FWG |
GRÜNE |
DIE LINKE |
Volt |
BSW |
FREIE WÄHLER (Partei) |
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Frage 1
Werden Sie sich im neuen Kreistag dafür einsetzen, dass das bestehende Klimaschutz- und Anpassungskonzept des Landkreises verstetigt und aktiv umgesetzt wird – inklusive dauerhaftem Klimaschutzmanagement?
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Ja
Führt das Klimaschutzkonzept fort mit dem Ziel, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen und die Emissionen deutlich zu senken.
Das Klimaschutzmanagement wird verstetigt und das Konzept langfristig weiterentwickelt.
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Ja
kein Kommentar (nur Markierung)
|
Teils
Da wo es die Entscheidungskompetenzen des Kreistags betreffen, werden wir von Fall zu Fall entscheiden, wie dem Interesse der Bevölkerung und des Kreises Bergstraße am ehesten entsprochen werden kann.
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Ja
kein Kommentar (nur Markierung)
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Ja
Das Klimaschutzkonzept ist nicht statisch, es muss in regelmäßigen Abständen evaluiert werden, hierzu gehört auch die Begleitung durch ein Klimaschutzmanagement. Maßnahmen aus dem Konzept werden -soweit sie in die Zuständigkeit des Kreises fallen- sukzessive umgesetzt.
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Ja
Ziel ist die Klimaneutralität im Kreis bis spätestens 2035. Das bedeutet, dass der Landkreis seine Konzepte nicht nur fortschreiben, sondern sie mit konkreten Maßnahmen hinterlegen und konsequent umsetzen muss. Klimaschutz muss verbindlicher Bestandteil der Kreispolitik werden.
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Ja
Volt setzt sich für die dauerhafte Verstetigung und aktive Umsetzung des bestehenden Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzepts des Landkreises ein. Mit klaren Zuständigkeiten, Monitoring und regelmäßiger Fortschreibung.
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Ja
Das BSW unterstützt die Verstetigung und aktive Umsetzung des bestehenden Klimaschutz- und Anpassungskonzepts.
Ein dauerhaftes Klimaschutzmanagement wird befürwortet, sofern es konkret umsetzt, transparent arbeitet und keine zusätzliche Bürokratie erzeugt.
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Ja
Das bestehende Klimaschutz- und Anpassungskonzept muss konsequent umgesetzt werden,
insbesondere mit Fokus auf Klimaanpassung, Hitzevorsorge und dauerhaftes Klimamanagement.
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Frage 2
Welche konkreten Maßnahmen befürworten Sie zur Hitzeminderung in Städten und Gemeinden des Kreises, etwa durch Begrünung, Entsiegelung oder schattenspendende Gestaltung öffentlicher Räume?
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Antworttext
Nutzung und Weiterentwicklung von Beteiligungsprozessen zum Hitzeaktionsplan, Ausweitung naturnaher Flächen,
Renaturierungen und Wasser-Rückhalt im Rahmen der Wasserrahmen-richtlinie sowie Intensivierung des Hochwasserschutzes.
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Antworttext
Klimaangepasste Stadtplanung muss beinhalten, dass Stadtgrün entsteht, Schatten spendende Orte geschaffen werden, Südausrichtung von Gebäuden wie Kitas verhindert wird oder Cooling Spaces eingerichtet werden.
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Antworttext
Die FDP begrüßt sinnvolle Maßnahmen zur Stadtbegrünung immer, ebenso solche, wo Wasserläufe geöffnet und Gestaltungen für das Stadtbild und die Menschen sinnvoll sind. Entsiegelungen begrüßen wir, sofern keine anderen Notwendigkeiten dagegensprechen.
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Antworttext
Die drei genannten Maßnahmen sind mit entscheidend und sollten überall dort umgesetzt werden wo das möglich ist. Zudem wäre das Aufstellen von Wasserspendern eine weitere Möglichkeit der Hitzebelastung zu begegnen.
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Antworttext
Der Kreis berät die Kommunen schon heute im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes und des Hitzeaktionsplanes über geeignete Maßnahmen zur Hitzeminderung. Hierzu gehören u.a. neben der Flächenentsiegelung, Begrünung von Flächen und Gebäuden auch Handlungsempfehlungen für die Kommunen in Bezug auf Schutz von vulnerablen Gruppen vor Hitzewellen.
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Antworttext
Zur Hitzeminderung braucht es konsequente Entsiegelung, Begrünung und schattenspendende Gestaltung im öffentlichen Raum. Wir fordern mehr Stadtbäume und Grünflächen, konsequente Dach- und Fassadenbegrünung bei Neubau und Sanierung sowie die Renaturierung von Flächen.
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Antworttext
Volt befürwortet ein integriertes Maßnahmenpaket zur Hitzeminderung, insbesondere durch Entsiegelung, Begrünung von Straßen und Plätzen, Stadtbäume, Dach- und Fassadenbegrünung sowie schattenspendende Gestaltung öffentlicher Räume.
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Antworttext
Befürwortet Entsiegelungsmaßnahmen, zusätzliche Begrünung von Straßen, Plätzen und Schulhöfen,
den Erhalt und Ausbau innerörtlicher Grünflächen sowie schattenspendende Gestaltung öffentlicher Räume.
Maßnahmen sollen sozialverträglich umgesetzt werden.
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Antworttext
Maßnahmen zur Hitzeminderung sind Entsiegelung, Begrünung öffentlicher Flächen,
mehr Stadtbäume, Regenwassernutzung sowie schattenspendende Gestaltung von Plätzen
und Schulhöfen.
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Frage 3
Setzen Sie sich für eine verbindliche Obergrenze beim Flächenverbrauch im Kreis Bergstraße ein und befürworten Sie Maßnahmen zur Flächenentsiegelung und Renaturierung?
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Teils
Befürwortet nachhaltigen Umgang mit Fläche und Renaturierungen.
Eine starre Obergrenze für den Flächenverbrauch ist nicht Bestandteil des Programms,
da auch Gewerbe- und Bauflächen zur Entwicklung unterstützt werden.
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Teils
Renaturierung und Flächenentsiegelung werden befürwortet, Nachverdichtung vor Außenentwicklung ebenso.
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Nein
Lehnt pauschale „Deckelzahlen“ ab; betont Bedarf an Flächen für Wohnen/Gewerbe; Entsiegelung/Renaturierung: „wo möglich und zielführend“ befürwortet.
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Ja
Verweist darauf, dass die Fraktion dem Beschlussvorschlag zum Regionalplan „nicht zugestimmt“ habe.
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Ja
Sagt, der Kreis könne „grundsätzlich nur Empfehlungen geben“; nennt Innen- vor Außenentwicklung; bei Wohnbebauung u. a. „in die Höhe“; weitere Punkte im Text ausgeführt.
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Ja
DIE LINKE spricht sich klar für eine Reduzierung des Flächenverbrauchs aus und betont die Notwendigkeit, vorhandene Flächen effizienter zu nutzen. Entsiegelung und Renaturierung sollen systematisch vorangetrieben werden.
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Ja
Volt spricht sich für eine verbindliche Begrenzung des Flächenverbrauchs im Landkreis sowie für eine aktive Entsiegelungs- und Renaturierungsstrategie aus. Böden sind eine nicht erneuerbare Ressource.
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Teils
Befürwortet Flächenentsiegelung und Renaturierung sowie sparsamen Umgang mit Fläche.
Eine starre, pauschale Obergrenze wird abgelehnt; stattdessen wird eine Abwägung mit Wohnungsbau
und sozialer Infrastruktur gefordert.
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Ja
Der Flächenverbrauch muss verbindlich begrenzt werden.
Innenentwicklung vor Außenentwicklung, Entsiegelung und Renaturierung sind zentrale Ziele.
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Frage 4
Wie wollen Sie der Gefahr zunehmender Trockenperioden im Kreis Bergstraße begegnen – etwa durch Regenwasserrückhalt, Schwammstadt-Konzepte oder Wasserschutzkooperationen mit der Landwirtschaft?
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Antworttext
Setzt auf konsequente Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, Hochwasserschutz,
Sicherstellung funktionierender Grundwasserspiegel sowie Unterstützung der Landwirtschaft
beim Wassermanagement.
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Antworttext
Alle genannten Maßnahmen werden begrüßt.
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Antworttext
Unterstützt Fachleute/Ideen; will Vorschläge nach „objektivierbaren Kriterien“ abwägen; bei kommunaler Zuständigkeit Entscheidung „im Interesse der Bürger“ im Einzelfall.
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Antworttext
Sagt, wegen unterschiedlicher Siedlungsstruktur nicht pauschal; Antworten lägen „prinzipiell“ bei Städten/Gemeinden; „Ja“ zu Regenwasserrückhalt/ Schwammstadt/ Wasserschutzkooperationen, wo möglich.
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Antworttext
Verweist auf kommunale Zuständigkeit; nennt aktives Niederschlags-wassermanagement und Versickerungsflächen (qualifizierte Entsiegelung), um Wasser dem Grundwasser zuzuführen bzw. zur Bewässerung zu nutzen.
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Antworttext
Fordert konsequente Entsiegelung, Ausbau von Retentionsflächen, verpflichtende Regenwassernutzung, Dach- und Fassadenbegrünung, nachhaltige Aufforstung, Bodenverbesserung sowie enge Kooperation mit der Landwirtschaft. Keine Prestigeprojekte.
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Antworttext
Volt setzt auf integrierte Wasserkonzepte wie Regenwasserrückhalt, Schwammstadt-Prinzipien und eine enge Zusammenarbeit mit der Land- und Forstwirtschaft. Ziel ist es, Wasser länger in der Region zu halten, Grundwasser zu schützen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenperioden und Starkregen zu erhöhen.
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Antworttext
Setzt auf Regenwasserrückhalt, dezentrale Speicherlösungen, Schwammstadt-Elemente,
Schutz von Böden und Gewässern sowie Wasserschutzkooperationen mit der Landwirtschaft,
sofern diese praxisnah und finanziell abgesichert sind.
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Antworttext
Regenwasserrückhalt, Schwammstadt-Konzepte, Bodenschutz sowie Kooperationen
mit der Landwirtschaft sind notwendig, um Trockenperioden wirksam zu begegnen.
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BUND – Fragen & Antworten
| Frage (Wortlaut) |
CDU |
SPD |
FDP |
FWG |
GRÜNE |
DIE LINKE |
Volt |
BSW |
FREIE WÄHLER (Partei) |
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Frage 1
Die künstliche Aufhellung der Nacht schadet Pflanzen, Tieren und Menschen und ist gesetzlich zu vermeiden.
Werden Sie sich im neuen Kreistag für die Eindämmung der Lichtverschmutzung einsetzen, beispielsweise durch
angepasste Beleuchtung an Kreisliegenschaften, Ausweisung von Dunkelzonen oder Sensibilisierung von gewerblichen Gebäudeeigentümern?
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Teils
Das Programm setzt Schwerpunkte bei Biodiversität und Umweltbildung.
Konkrete Maßnahmen zur Eindämmung der Lichtverschmutzung werden nicht ausdrücklich benannt.
|
Ja
kein Kommentar (nur Markierung)
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Teils
Unterstützt „sinnvolle und zukunftsweisende Beleuchtungssysteme“ in eigener Zuständigkeit; weist auf eingeschränkte Kompetenzen des Kreistags hin.
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Ja
Unterstützt die aufgezeigten Maßnahmen als sinnvoll.
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Ja
Ziel: Lichtverschmutzung durch Beleuchtungskonzepte an eigenen Liegenschaften minimieren; bei Bauanträgen Empfehlungen geben; nennt Aufklärungskampagne mit Wirtschaft und Umrüstung von Bestandsimmobilien.
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Ja
DIE LINKE sieht Lichtverschmutzung als erhebliches Risiko für Artenvielfalt, Ökosysteme und menschliche Gesundheit. Sie fordert verbindliche Maßnahmen zur Reduzierung unnötiger Dauerbeleuchtung, umweltverträgliche Lichtfarben, zeit- und bewegungsgesteuerte Beleuchtung sowie die Ausweisung von Dunkelzonen.
|
Ja
Setzt sich für deutliche Reduzierung ein (u. a. bedarfsgerechte, insektenfreundliche Beleuchtung, zeitliche Steuerung, Sensoren, Sensibilisierung); nennt Schutz von Artenvielfalt/Gesundheit sowie Energie-/Kosteneffekte.
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Ja
Unterstützt Maßnahmen zur Eindämmung der Lichtverschmutzung,
insbesondere bedarfsgerechte, insektenfreundliche Beleuchtung,
zeitliche Steuerung und Sensibilisierung unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit.
|
Ja
Eindämmung der Lichtverschmutzung durch insektenfreundliche,
bedarfsgerechte Beleuchtung und zeitliche Steuerung.
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Frage 2
Werden Sie sich im neuen Kreistag für eine konsequente Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie einsetzen –
insbesondere im Hinblick auf die ökologische Aufwertung und den Schutz von Bächen und ihren Auen wie Lauter, Weschnitz und Winkelbach?
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Ja
Die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie mit Renaturierungen an Weschnitz, Lauter und Winkelbach
ist im Programm verankert und soll konsequent fortgeführt werden.
|
Ja
kein Kommentar (nur Markierung)
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Teils
Verweist auf „keine bis äußerst beschränkte Kompetenzen“ des Kreistags; Abstimmungsverhalten orientiere sich an geltendem Recht.
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Ja
Will weitere Renaturierungsmaßnahmen unterstützen, wo technisch möglich und mit Mehrwert für die Natur; nennt als Beispiel den Winkelbach (Bereich Jägersburger/Groß-Rohrheimer Wald).
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Ja
Verweist auf Mitgliedschaft im Gewässerverband Bergstraße; Umsetzung der EU-WRRL erfolge seit vielen Jahren mit Unterstützung des Kreises; der Kreis unterstütze Renaturierungsprojekte.
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Ja
Unterstützt die konsequente Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie mit dem Ziel, Gewässer ökologisch aufzuwerten und langfristig zu schützen.
|
Ja
Unterstützt konsequente Umsetzung; nennt ökologische Aufwertung von Bächen/Auen; führt Effekte (Wasserqualität, Biodiversität, Beitrag zu Hochwasser-/Klimaanpassungsschutz) an.
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Ja
Unterstützt die konsequente Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie
zur ökologischen Aufwertung und zum Schutz von Gewässern und Auen.
|
Ja
Konsequente Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie,
ökologische Aufwertung von Gewässern und Schutz von Auen.
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Frage 3
Unter welchen Bedingungen befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraft- und PV-Freiflächenanlagen im Landkreis –
auch im Spannungsfeld zum Arten- und Landschaftsschutz? Denken Sie dabei auch an die höheren Flächenbeitragswerte Hessens
für die Windenergienutzung bis 2032 (WindBG).
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Antworttext
Unterstützt Photovoltaik und Agri-PV insbesondere auf öffentlichen Gebäuden.
Windkraft wird befürwortet, sofern sie von den jeweiligen Kommunen gewollt ist
und unter Berücksichtigung von Flächenschutz und Ausgleichsmaßnahmen erfolgt.
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Antworttext
Befürwortet diese Maßnahmen, wenn vor Ort eine Akzeptanz für WK-/PV-Anlagen dieser Art gegeben ist und keine Konkurrenz zu anderen Entwicklungszielen besteht.
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Antworttext
Unterstützt Windkraftanlagen im Kreis nicht; begründet dies mit Eingriffen in den Naturraum und Aussagen zu Grundlast/Effektivität/Effizienz; PV auf Gebäuden wird unterstützt; Freiflächen-PV wird skeptisch gesehen; betont Einzelfallbetrachtung.
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Antworttext
Windkraft dort, wo wirtschaftlich möglich; „ohne Investoren“, denen es „umeist nur um Abschreibungsmodelle“ gehe, und „im Einklang mit den Bürgern vor Ort“.
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Antworttext
Unterstützung der Planung von Windenergieanlagen in Zusammenarbeit mit Standortkommunen; verweist auf Ziele des WindBG; macht Aussagen auch zu Freiflächen-PV im Antworttext.
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Antworttext
DIE LINKE befürwortet den Ausbau erneuerbarer Energien als zentrales Instrument des Klimaschutzes, insbesondere Windkraft unter Berücksichtigung von Artenschutz und Bürgerbeteiligung.
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Antworttext
Befürwortet Ausbau unter „Leitplanken“: naturverträgliche Standortwahl, bevorzugte Nutzung vorbelasteter Flächen, transparente integrierte Verfahren, frühe Bürgerbeteiligung; „Klimaschutz und Naturschutz gemeinsam“.
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Antworttext
Befürwortet den Ausbau erneuerbarer Energien unter klaren Bedingungen:
Vorrang für Dach- und Konversionsflächen, Schutz von Arten und Landschaft,
Wahrung kommunaler Planungshoheit; pauschale Flächenvorgaben werden abgelehnt.
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Antworttext
Ausbau erneuerbarer Energien ja, jedoch naturverträglich.
Vorrang für Dächer, Parkplätze und Konversionsflächen,
klare Artenschutzkriterien und Bürgerbeteiligung.
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Frage 4
Soll der Landkreis auf eigenen Gebäuden und Liegenschaften verstärkt als Vorreiter bei Energieeinsparung
und Ausbau erneuerbarer Energien auftreten (z. B. Dach-Verpachtung für PV, Energiemanagement, Sanierung)?
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Ja
Verweist auf bereits umgesetzte energetische Sanierungen,
Nutzung von Ökostrom sowie geplanten weiteren Ausbau von Photovoltaik
und Energiemanagement auf kreiseigenen Liegenschaften.
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Ja
kein Kommentar (nur Markierung)
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Teils
Sagt, der Kreis sei bei eigenen Gebäuden „bereits seit Jahren sehr aktiv“; Unterstützung „wo es sinnvoll ist“; betont Einzelbetrachtung.
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Ja
„Ein klares Ja!“ – technische und wirtschaftliche Sinnhaftigkeit solle beachtet werden.
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Ja
Verweist auf kreiseigene Servicegesellschaft zum Ausbau von PV auf kreiseigenen Liegenschaften (i. d. R. Schulgebäude); nennt Umsetzungsformen im Antworttext.
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Ja
DIE LINKE fordert, dass der Landkreis konsequent als Vorbild agiert – durch energetische Sanierung eigener Gebäude, professionelles Energiemanagement und den Ausbau erneuerbarer Energien.
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Ja
Landkreis solle als Vorbild auftreten: energetische Sanierung, professionelles Energiemanagement, Ausbau erneuerbarer Energien; nennt zudem Öffentlichkeitswirkung/Beispielwirkung im Text.
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Ja
Der Landkreis soll durch energetische Sanierung,
Photovoltaik auf eigenen Gebäuden, Dachverpachtung
und intelligentes Energiemanagement eine Vorbildfunktion übernehmen.
|
Ja
Der Landkreis soll bei eigenen Liegenschaften Vorreiter
bei Energieeinsparung, Sanierung und Ausbau erneuerbarer Energien sein.
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Aus Gründen der Transparenz stellen wir hier die vollständigen Antworten der Parteien im Original zur Verfügung – so, wie sie uns im Rahmen der Wahlprüfsteine übermittelt wurden. Die folgenden Dokumente enthalten den vollständigen Wortlaut aller Antworten.
Die obenstehenden Tabellen auf dieser Seite fassen die Antworten aus Gründen der Übersichtlichkeit zusammen. Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, kann hier jede Antwort vollständig im Original nachlesen.
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